Zamora

Trotz ihrer vielen Anreize, ist die Provinz Zamora die große Unbekannte in Spanien, selbst für viele Spanier. Die Tatsache, dass sie ihre ländliche Essenz bewahrt, mit geringer industrieller Entwicklung, verleiht sowohl den Städten als auch den Dörfern einen besonderen Charme, in denen noch die Traditionen und eine nur wenig vom Menschen veränderte Natur fortleben. Es ist daher nicht erstaunlich, dass sich in diesem traditionellen Umfeld ein pures Spanisch bewahrt hat und dies ein angemessenes Lernambiente darstellt.

Lage

Das Territorium der Provinz Zamora umfasst 10.559 km² und zählt 198.028 Einwohner (2005). Umringt von der unteren Hochebene des Nordens weist das Territorium zahlreiche Kontraste auf. Es sticht eine gebirgige Zone im Norden hervor, die Teil der Montes de León ist, mit Gipfeln, die bis zu 2.127 m hoch sind (Peña Trevinca). Im westlichen Bereich der Provinz, verzeichnet die Sierra de la Culebra Höhen von bis zu 1.243m (Peña Mira). Im Südwesten fließt der Duero eingeengt durch eine Schlucht namens Los Arribes del Duero, mit Höhenunterschieden von bis zu 200 m, und bildet die natürliche Grenze zu Portugal. Im Zentrum, Osten und Süden finden wir die typische Ebene des Hochplateaus.

Geschichte, Kunst und Kulturerbe

zamora

Zamora ist eine der europäischen Städte, die in ihrem Kern die größte Anzahl an romanischen Kirchen aufnimmt, deshalb ist sie auch als „die Stadt der Romanik" bekannt. Sie werden die Magie des historisch-künstlerischen Ensembles von Zamora erschließen: Fermoselle, Puebla de Sanabria, Toro, Villardeciervos und Zamora entdecken, Städte, die ihren Flair anderer Zeiten zu erhalten gewusst haben. Sie lernen die Juwelen des zamoranischen Kulturerbes kennen: die Kathedrale und die romanischen Kirchen von Zamora, die Colegiata de Toro, das Kloster Moreruela, die Ruinen von Castrotorafe, das Kloster San Martín de Castañeda, die westgotische Kirche San Pedro de la Nave. Die ersten dokumentarischen Belege über die Festlichkeiten der Karwoche in Zamora gehen auf das 13. Jahrhundert zurück. Während der Jahre des Mittleren und Frühen Mittelalters organisierten die Klöster und Konvente von Zamora -und insbesondere die Bettlerorden - Prozessionen in ihren Klaustern und Gassen. Zu diesem Zeitpunkt ging es darum, dem Volk mit starker didaktischer und geistlicher Absicht, die Passagen der Passion, des Tods und der Wiederauferstehung Christi zu zeigen. Die Karwoche war so ein sehr wertvoller Katechismus, der in eindrucksvoller Form die christliche Botschaft vermittelte.

Freizeit und Gastronomie

Die Küche von Zamora gesellt sich zum Rest der touristischen Reize mit ihren besonderen und uralten Eigenschaften und ihrer Bodenständigkeit. Die Bedeutung ihrer Flüsse hat zu einer Vorliebe für den Fisch und die Froschschenkel geführt, ein Gericht, das eng mit dieser Provinz verwurzelt ist. Dank des Reichtums an Weideland kommen saftiges Kalbsfleisch aus Aliste und Sayago, gute Hartwurst und Käse mit Herkunftsbezeichnung auf die Speisekarte, sowie Weine aus Toro und Arribes del Duero, neben den Kichererbsen und hochwertigen Brotlaiben. Die Nachspeisen sind so vielfältig wie der Rest des gastronomischen Angebots von Zamora.

Typische Gerichte aus Zamora
  • Bacalao a la Tranca (Stockfischscheiben in Sauce)
  • Trucha sanabresa (Forelle aus Sanabria)
  • Habones de Sanabria (dicke Bohnen aus Sanabria)

In der Nähe der Stadt

Genießen Sie die Natur mit unvergleichlichen Landstrichen wie dem See von Sanabria, der einzige Gletschersee der Iberischen Halbinsel; die abgeschiedene Sierra de la Culebra, Landschaft der Wölfe und Einsamkeit; die Lagunen von Villafáfila, ein Paradies für Wasservögel; die Schwindel erregenden Arribes del Duero, tiefe Schluchten, die mit Salamanca und Portugal geteilt werden.

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Lage

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