Ávila

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Durch ihr Nähe zu allen anderen Orten genießt diese Stadt eine privilegierte geografische Lage, die sich in ein außerordentliches Mosaik an Naturlandschaften, an kulturellen und künstlerischen Manifestationen übersetzt, an Orten, wo Geschichte, Kunst, Volksarchitektur, Bräuche, Folklore und brave Leute nebeneinander vorkommen, ja sich überlappen... eine unmögliche und doch wahrhafte Synthese. Die Hauptstadt (47.650 Einw.) befindet sich auf 1.128 m Höhe auf einem Felsvorsprung  am rechten Ufer des Flusses Adaja, und ist damit die höchste Provinzhauptstadt Spaniens. Ávila ist ein mystischer Ort, voller Magie, an dem man überdies Spanisch in einem gemütlichen Umfeld erlernen kann. Eine sicherlich vorzügliche Erfahrung. Die Stadt zeichnet sich besonders dadurch aus, dass sie eine komplett erhaltene mittelalterliche romanische mauer ihr Eigen nennt. Sie ist ferner eine der Städte mit den meisten (romanischen und gotischen) Kirchen pro Einwohner. Auch ist sie durch ihre Verbindung zum Leben der Mystikerin und Dichterin Santa Teresa de Jesús charakterisiert. Der Konvent der Heiligen Theresia birgt in seinem Inneren ein Museum, das dieser Heiligen gewidmet ist.

Lage

Im Nordwesten der Sierra de Guadarrama gelegen, grenzt die Provinz im Norden und Nordosten an die Provinzen von Valladolid und Segovia, im Nordwesten an die von Salamanca, im Süden und Südosten an die von Toledo und Madrid und im Südwesten  an die von Cáceres. - Die Stadt befindet sich am Schnittpunkt zwischen Gebirge und Ebene, auf einem Felsvorsprung, der im Nordosten auf das Adaja-Tal herabblickt. - Das Klima ist extrem kontinental mit gebirgstypischen Nuancen.

Geschichte, Kunst und Kulturerbe

Ihr mit Liebe gepflegter, mittelalterlicher Stadtkern, ihre berühmten Stadtmauern, die sie 2.500 Meter lang umgeben; die Kathedrale und ihre vielen Paläste, Klöster und Kirchen haben dazu beigetragen, dass Ávila von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Eine weitere Zone von besonderem kulturellen Interesses ist La Moraña im Norden von Ávila, welche wesentlich ist, um die maurische Architektur, den so genannten Mudéjar-Stil, kennen zu lernen: diese Ziegel-Architektur, die mit muselmanischen Techniken auf christlichem Boden erbaut wurde. In diesem Gebiet können Sie solchen Ortschaften wie Arévalo, Madrigal de las Altas Torres (wo Isabel die Katholische geboren wurde), Fontiveros (Geburtsort von San Juan de la Cruz), Palacios Rubios...einen Besuch abstatten.

Freizeit und Gastronomie      

Die typische Küche der Provinz hat ihre Hauptanreize wie immer in den Rohmaterialien höchster Qualität: "Judiones" aus El Barco de Ávila (dicke Bohnen mit deftigem Geschmack), und "Chuletones" [große Kalbskoteletts] aus dem bekannten Fleisch von Avileña.

Typische Gerichte aus Ávila:
  • Cabrito a la caldereta (Ziclein geschmort)
  • Estofado de carne avileña (Schmorbraten mit Fleisch aus Ávila)
  • Lechazo asado (gebratenes Spanferkel)
  • Codornices escabechadas (marinierte Wachteln)
  • Judías del barco de Ávila (dicke Bohnen aus Ávila)
  • Liebre con judías blancas (Hase mit weißen Bohnen)

In der Nähe der Stadt

Der Hauptattraktion der Natur der Provinz findet sich im Süden, in den zerklüfteten Landstrichen des Naturparks Sierra de Gredos, wo man unglaubliche Erlebnisse auf der Suche nach den Gletscherlagunen machen kann. Die Mittelgebirgslandschaften bieten bukolische Wochenenden in ländlichen Unterkünften.

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Lage

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